Christoph Kolmet studierte Biologie in Darmstadt. Gut 20 Jahre beriet er selbständig in naturschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren, erstellte Pläne oder Gutachten. Seit einigen Jahren ist er nun als Natur- und Artenschützer bei der Unteren Naturschutzbehörde im Kreis Darmstadt-Dieburg beschäftigt.

Christoph über Zielkonflikte am Beispiel von Rotmilan und Windrädern.
(Aufgezeichnet in der Stadtkirche in Darmstadt)

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„Das Potenzial von Grünland zur Kohlenstoffspeicherung liegt mindestens in dem Bereich was Wälder zu leisten im Stande sind.“

Nikolai Hampel vermehrt das Wurzelwachstum der Grünflächen um die Humusmenge zu generieren. Die Artenvielfalt von Insekten und Wiesenpflanzen schützt er durch diverse Arbeitsschritte um zwischen Eiweißertrag und Pflanzen- und Insektenvielfalt abzuwägen.

Generell gilt: je früher gemäht (bedeutet geringer Graswuchs), desto höher der Eiweißgehalt, der zu großem Wachstum in der Fleischtierhaltung und ertragreicher Milchproduktion führt. Auf der Kehrseite, keine blühenden Wiesen und weniger Insekten und weniger Humus.

Gülle: Urin und Kot reagieren chemisch aufeinander und es entsteht Ammoniak, der in die Atmosphäre entweicht. Bei reinem Mist dagegen Lachgas.

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Ulf Häbel. Landwirt und Pfarrer. In diesem Video spricht er über Freienseen, einem Dorf im Vogelsberg, wie er als Landwirt und Pfarrer dort aufgenommen wurde und was er über das Dorfleben sonst noch so denkt.
(Aufgezeichnet in der Stadtkirche in Darmstadt)

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Georg Zielke plant und verwirklicht das erste Reihenhausgebäude als Passivhaus im K6, einem eine neuen Stadtviertel in Darmstadt. Die städtebaulichen Planungen im K6 berücksichtigten soziale und ökologische Gesichtspunkte. Es gibt einen Markplatz und ist weitgehend autofrei. In Reihenhauszeilen experimentieren Eigentümer und Mieter mit neuen Wohnformen und Formen der Selbstverwaltung.
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Christoph Kolmet studierte Biologie in Darmstadt. Gut 20 Jahre beriet er selbständig in naturschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren, erstellte Pläne oder Gutachten. Seit einigen Jahren ist er nun als Natur- und Artenschützer bei der Unteren Naruschutzbehörde im Kreis Darmstadt-Dieburg beschäftigt.
(Aufgezeichnet in Bertolt-Brecht-Schule, Darmstadt)

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Wirtschaften, um es einfach zu sagen, bedeutet viel zu verkaufen, zu wachsen. Bei vielen Unternehmen war und ist das der Standard. Ist es aber sinnvoll, immer mehr Grundwasser zu entnehmen und Strom zu produzieren um zu verkaufen? Ressourcen sparen hat mittlerweile Priorität meint Prof. Dr. Klaus Michael Ahrend.

Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend, Vorstand der HEAG Holding AG und Honorarprofessor am Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Darmstadt.
(Aufgezeichnet in Bertolt-Brecht-Schule, Darmstadt)

 

 

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Headerfoto (c) Lemmi Karnop, Darmstadt
Interview. Rainer Lind, Lemmi Karnop, Nils Noä. Januar 2020


Wasser fließt bergab! Interview mit Dr. Otto Wack

Trockenheit und Hitze beflügeln die Diskussion übers Trinkwasser. Auch in unserer Nähe, Vogelsberg und anderen Mittelgebirgen. Das Rhein-Main Gebiet hat einen hohen und teilweise ungezügelten Wassererbrauch der in den umliegenden höheren Regionen zu großen Problemen führt!

Otto Wack, ehemaliges Mitglied der Enquete-Kommission „Wasser“ des Bundestages und Mitglied in der Schutzgemeinschaft Vogelsberg (SGV), ist ein versierter Kenner und engagierter Verfechter des Lebensraums Vogelsberg.

 

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Nico Blüthgen **, Leiter der Arbeitsgruppe Ökologische Netzwerke, Fachbereich Biologie, Technische Universität Darmstadt, Deutschland

Nico Blüthgen studierte Biologie in Marburg, Würzburg, der Duke University, USA, und in Bonn, wo er sich für seine Diplomarbeit mit Ameisen-Pflanzen-Interaktionen im Amazonas-Regenwald beschäftigte. Von der Universität Bayreuth aus arbeitete er für seine Doktorarbeit weiter in tropischen Regenwäldern und untersuchte dort die Qualität von Nektar- und Honigtauressourcen für Ameisengemeinschaften in Australien. Als Postdoc an der Universität Würzburg forschte er an verschiedensten Insektengruppen im Regenwald Borneos sowie in Wald- und Wiesenökosystemen Deutschlands. Seit 2011 ist Nico Blüthgen Professor an der Technischen Universität Darmstadt, wo er eine Arbeitsgruppe zum Thema „Ökologische Netzwerke“ leitet. Sein Interesse gilt der Ökologie von Insektengemeinschaften, einschließlich Ameisen, Mistkäfern, Bienen und Pflanzenfressern. Er untersucht Wechselwirkungen zwischen Insekten und Pflanzen, die Funktionsfähigkeit von Ökosystemen und ihre Beeinflussung durch Landnutzung. Zu den Forschungsansätzen in seiner Arbeitsgruppe gehören die chemische Analyse von Nährstoffen, Messung von ökophysiologischen und funktionellen Merkmalen und konzeptionelle Arbeiten an Netzwerken zur Interaktion von Arten.

Nicht nur die Biene – Ursachen und Folgen des Insektensterbens

Das „Insektensterben“ ist nun seit fast zwei Jahren sehr prominent in vielen Medien und wird seitdem gesellschaftlich und politisch kontrovers diskutiert. Während die Zahl der Honigbienenvölker sogar zunimmt, sind viele wildlebenden Insektenarten stark rückläufig oder lokal verschwunden. Die globale Krise der Artenvielfalt ist bereits seit längerem bekannt, das Ausmaß des Verlusts an der Zahl der Insekten in unserer Landschaft ist aber erst durch eine Studie von Krefelder Entomologen deutlich geworden und wird seitdem durch andere Untersuchungen bestätigt. Welche Ursachen sind heute bekannt für einen derart rapiden Rückgang? Vor allem die intensive Landwirtschaft steht im Mittelpunkt der Debatte, und es kommen weitere Faktoren hinzu. Welche Folgen hat der Rückgang für die Funktion von Ökosystemen? Welche Verantwortung ergibt sich aus der ökologischen Krise für unser eigenes Handeln? Und was hat diese Krise mit unserer Ernährung, vor allem dem Konsum von Fleisch zu tun?


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** Nico Blüthgen. Foto von Nils Noä, Darmstadt
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VR 3D Modell im Video
3D-Digitalisierung von Typhaeus typhoeus
– dem Stierkäfer –
Aufgenommen mit DISC3D – Darmstadt Insect Scanner
(c) Sebastian Schmelzle, Michael Heethoff, Nico Blüthgen

 


 

Thomas Goebel über Landbau und Tierzucht und warum die Kühe Hörner haben sollten!

“Im Osten von Darmstadt liegt die ehemalige Staatsdomäne Hofgut Oberfeld, wo seit 2006 die Landwirtschaft nach biologisch-dynamischen Richtlinien betreiben. Wir möchten mit unserer Art und Weise zu wirtschaften den Bürgern Darmstadts dieses stadtnahe Stück Natur als Naherholungsgebiet erhalten und gleichzeitig den Entstehungsweg unserer Lebensmittel nachvollziehbar machen.”



Ernst Happel ein „Anwalt der Natur“?

Seine Expertisen zu Flora und Fauna sind sehr gefragt, sehr geschätzt von Kollegen und all denen, die sich professionell mit der Tierwelt, der Botanik, dem Forst beschäftigen aber ebenso beliebt bei jenen, die sich für die Belange und den Erhalt der heimischen Natur- und Kulturlandschaft bemühen und kümmern.

So wird er in diesen Videos über sein Leben und Arbeit als Förster sprechen, über die Geschichte und Stand: “Hochmoor im Vogelsberg” und seine Überlegungen vortragen zur Flurbereinigung und deren Folgen seit den 60ziger Jahren.

Ernst Happel – seit fast 50 Jahren Förster, Naturschützer und Landschaftspfleger – gründete das Naturschutz-Informationszentrums mit einem Natur-Erlebnispfad auf dem Hoherodskopf in Zusammenarbeit mit den Naturschutzverbänden im Jahr 1986.

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Jörg Richter. Melker im Vogelsberg

Täglich steht Jörg sehr, sehr früh auf und melkt zwei mal am Tag 140 Kühe.



Karl Amannsberger, ehemaliger Leiter des Präsidialbereiches im Bundesamt für Strahlenschutz

Karl Amannsberger (68) war bis zum Ruhestand Leiter des Präsidialbereiches im Bundesamt für Strahlenschutz. Nach dem Studium der Physik entwickelte er in der Industrie Solar- und Windkraftwerke, danach war er als Berater für Energiepolitik und Journalist tätig. Seit vielen Jahrzehnten ist er in der Ökologiebewegung engagiert.
Titelfoto und 2. Kamera, Nils Noä

 


 

Ulf Häbel*. Pfarrer und Landwirt / Selbstversorger. In diesem Video spricht er über seine Art Landwirtschaft zu betreiben und bezieht Stellung zur industriellen Landwirtschaft