„Das Potenzial von Grünland zur Kohlenstoffspeicherung liegt mindestens in dem Bereich was Wälder zu leisten im Stande sind.“

Darum geht es in diesem Video: Bauer Hampel vermehrt das Wurzelwachstum der Grünflächen um die Humusmenge zu generieren. Die Artenvielfalt von Insekten und Wiesenpflanzen schützt er durch diverse Arbeitsschritte um zwischen Eiweißertrag und Pflanzen- und Insektenvielfalt abzuwägen.

Generell gilt: je früher gemäht (bedeutet geringer Graswuchs), desto höher der Eiweißgehalt, der zu großem Wachstum in der Fleischtierhaltung und ertragreicher Milchproduktion führt. Auf der Kehrseite, keine blühenden Wiesen und weniger Insekten und weniger Humus.

Gülle: Urin und Kot reagieren chemisch aufeinander und es entsteht Ammoniak, der in die Atmosphäre entweicht. Bei reinem Mist dagegen Lachgas.

„Wir haben zusammen mit Nordamerika und wenigen anderen Stellen die fruchtbarsten Böden, weil sie jung sind, erst vor 10tsd a entstanden. Trotzdem ist bei weitem nicht alles ackerbaulich geeignet, entsprechend Wald und Acker nicht zufällig verteilt. Kühe und überhaupt Tiere, können die Biomasse nicht ackerbaulich geeigneter Flächen für uns verfügbar machen. Daher ist die Fütterung von Kühen mit Ackerfrüchten im Sinne einer Systemoptimierung nicht geeignet!“
Christoph Kolmet, Biologe >>>>

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